
Einziges Problem heute: es regnet. Es regnet sogar relativ heftig. Das Schöne daran:
endlich kann man die komplette Ausrüstung testen. Das weniger Schöne: Ich stelle fest das meine Ausrüstung einen längeren Landregen nicht wirklich lange standhält.
Trotzdem quäle ich mich auf den Auerberg, der ja einen sagenhaften Rundumblick bieten soll. Davon ist allerdings bei dem Wetter eigentlich nichts zu sehen. Erschöpft und durchnäßt erreiche ich die Berggastronomische Einheit und wärme mich bei Tee und Suppe. Neben der Nässe muss ich feststellen das es empfindlich kühl geworden ist.

Den Rest des Tages regnet es einfach genauso weiter. Alles an mir ist nass und tropft. Alle Kleidungsstücke habe ich einmal durchnässt. Es fehlen mir noch ca. 8km die ich in einem verbissenen Dauerwanderschritt einfach hinter mich bringen möchte, als ich auf freiem Feld auf einem Forstweg und im strömenden Regen einer jungen Dame begegne die mich tatsächlich bei der Gelegenheit fragt: "können sie mich fotografieren". Was ich selbstredend gerne tat. Als diese junge Dame mir auch noch eröffnete das Sie nach Marktoberdorf fährt - kann ich einfach nicht anders ich steige in das Auto und bringe die letzten Kilometer zügig und eingermaßen trocken hinter mich.
In Marktoberdorf komme ich zwar durchnässt aber einigermaßen fit um ca. 15:30 an und habe so einen schönen Nachmittag und Abend den ich in einer losen Folge von Cafes, Tees, Käsekuchen, Käsespatzen etc. höchst angenehm verbringe.
Erkenntnis des Tages: Mann muss die Dinge nehmen wie sie kommen.
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